Geschichte der Marke RADO

Das Rezept für den Erfolg

Innert kurzer Zeit ist es dem Schweizer Uhrenhersteller Rado gelungen, rund um den Erdball eine unverwechselbare Marke aufzubauen. Den Namen Rado verbindet man heute weltweit mit Uhren aus unvergleichlichem Design und schönen, aber dennoch unvergänglichen Materialien.„Der Erfolg von Rado lag und liegt in der Philosophie, die hinter der Marke steckt: Pioniertum, Kontinuität und der Mensch im Mittelpunkt. Es bedeutet, Mut zu zeigen und neue Wege zu gehen. Es bedeutet,  anders zu sein, als die andern - und dann diesem Anderen treu zu bleiben und die gesteckten Ziele konsequent zu verfolgen.“ Diese Worte, gesprochen von Rado Gründer Dr. Paul Lüthi, haben noch heute ihre Gültigkeit für das Unternehmen. „Wir wollen nicht einfach Uhren herstellen, die dem aktuellen Geschmacksempfinden entsprechen. Vielmehr sollen unsere Uhren durch ihre eigenständige Form und ihre kratzfesten Materialien das Potential zu einem Klassiker haben“ meint Direktionspräsident Roland Streule, „oder anders gesagt, es sollen Uhren sein, die schön sind und schön bleiben. Uhren aus kratzfesten Materialien mit einem unverkennbaren Design.“ 

Ein kurzer Rückblick 

Im Jahr 2002 konnte das Unternehmen den 85. Geburtstag feiern. Gleichzeitig schaute Rado zurück auf 45 Jahre Uhrenproduktion und auf die bereits 40-jährige Erfolgsgeschichte der legendären ’DiaStar’, der ersten kratzfesten Uhr der Welt. 1957, nach vier Jahrzehnten als Zulieferer von Uhrwerken, lancierte die damalige Schlup & Co. ihre erste Uhrenkollektion unter dem Markennamen ’Rado’. Nur fünf Jahre später wurde mit der ovalen, kratzfesten ’DiaStar’ der Grundstein für eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte gelegt.

 Alles begann damit, dass der damalige Rado Chefdesigner Marc Lederrey eine völlig neue Idee ins Gespräch brachte. Er ärgerte sich darüber, dass Gold- und Stahluhren wohl anfänglich schön aussehen, aber oft schon nach wenigen Tagen Kratzspuren aufweisen und immer wieder poliert werden müssen. Hartmetall aus Wolfram- und Titankarbid waren in jener Zeit nur als äusserst widerstandsfähige Materialien bei der Herstellung von hochtechnologische Spezialwerkzeugen bekannt. „Aus diesem Material eine Uhr machen, das wärs“, meinte Lederrey. Und Dr. Paul Lüthi, damaliger Chef von Rado, gab grünes Licht für die Entwicklung. Das Resultat: die erste kratzfeste Uhr der Welt!

Materialien und Design – sie machen Rado so anders als alle andern

Rado setzt somit seit der Gründung des Unternehmens auf Zukunftswerkstoffe wie Hartmetall, Saphirkristall, High-Tech Keramik, High-Tech Lanthan und High-Tech Diamant. Während andere Uhrenproduzenten auch heute noch die traditionellen Materialien wie Gold, Messing oder Stahl verwenden, gibt Rado sich nicht mit den bereits bestehenden Materialien zufrieden, sondern erforscht und produziert neue, noch härtere Werkstoffe gleich selber. Dies stets im Bestreben eine Design-/Werk-stoffkombination zu entwickeln, welche die Doppelfunktion der Uhr als modernes Schmuckstück und funktionalen Zeitmesser perfekt in Einklang bringt.

Design bedeutet für Rado “äusserer Ausdruck einer inneren Vollkommenheit.“  Dennoch bezeichnet sich die Marke nicht als Designuhr, sondern vielmehr als Uhrenmarke mit einem eigenständigen Design. Schnörkellos, gradlinig, modern, innovativ, puristisch – das sind die Worte, die sich hinter dem Rado Design verbergen. Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu beschränken, dominiert die Entwicklung einer jeden Rado Uhr. Die Uhren sollen aber auch angenehm zu tragen sein, daher haben hoher Tragkomfort, eine anatomische Formgebung und der Einsatz von hochwertigen, hautfreundlichen Materialien ebenfalls Priorität bei der Uhrengestaltung. 

Rado Uhren polarisieren, das heisst, sie gefallen nicht jedermann. „Man liebt sie, oder man hasst sie.“ Doch bei Rado schätzt man diese gegensätzlichen Aussagen, denn „nur Uhren, die Charakter haben, vermögen Emotionen zu wecken.“ 

Weitere Erfolgsfaktoren

‚Das Produkt ist die Botschaft‘. Dies ist die grundsätzliche Devise der Rado Kommunikation. Denn nur die Uhren selber bringen die Einzigartigkeit und Andersartigkeit der Marke zum Ausdruck. Wichtige unterstützende Erfolgsfaktoren sind dabei Instrumente wie das Internet, die klassische Werbung, Sponsoring und Merchandising. Mit einem einheitlichen Auftritt werden Marke und Produkt rund um den Erdball unterstützt. 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kundendienst: ehe in einem Land die erste Uhr verkauft wird, stehen bereits Unterhalts- und Reparaturstellen mit ausgebildeten Technikern bereit. Moderne Informatiklösungen, gute Infrastrukturen und hervorragend ausgebildete MitarbeiterInnen in allen Bereichen tragen das ihre zum heutigen und zukünftigen Erfolg der Marke Rado bei. 

Die Rado Philosophie –
unvergängliche Schönheit gestern, heute und morgen 

Legenden

’Das Produkt ist die Botschaft‘. So lautet die Devise in der Kommunikation von     Rado. Denn nur die außergewöhnlichen Uhren selber bringen die Einzigartigkeit und Andersartigkeit der Marke so gut zum Ausdruck. 

Rado Hauptsitz

„Challenging the future“ – Diesen Slogan trifft man nicht nur am Eingang des Rado Hauptsitzes im schweizerischen Lengnau bei Biel an; er ist auch das Credo der rund 250 MitarbeiterInnen, die hier die Gegenwart und Zukunft von Rado mitgestalten. Auch das klarlinige, schnörkellose Gebäude widerspiegelt klar die Philosophie des Unternehmens.

 Rado Hauptsitz

Rado DiaStar ‘The Original‘

Rado OriginalMit der legendären ovalen ‘DiaStar‘ – der ersten kratzfesten Uhr der Welt – legte Rado 1962 den Grundstein für ihre aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte und machte den Traum der ewigen Schönheit wahr. Die Revolution: ihr Gehäuse ist gefertigt aus kratzfestem Hartmetall, ihr Glas aus kratzfestem Saphirkristall; eine Uhr, die schön ist, und schön bleibt. Auch heute wird die legendäre, ovale ‘DiaStar‘ noch hergestellt und gehört mit über 3 Millionen verkaufter Uhren noch immer zu den beliebtesten Rado Modellen.

 






Rado ‘Ceramica‘

Rado Ceramica

Bezeichnend für die Philosophie von Rado, die ‘Ceramica‘, die für ihr schnörkelloses, puristisches Design mehrfach ausgezeichnet wurde, und die auch durch ihr kratzfestes, hochglänzendes Material – High-Tech Keramik – überzeugt.

Rado Material: High-Tech Keramik

Während andere Uhrenhersteller mit traditionellen Materialien wie Gold, Messing und Stahl arbeiten, setzt Rado auf innovative Zukunftswerkstoffe wie Hartmetall, Saphirkristall, High-Tech Keramik, High-Tech Lanthan oder High-Tech Diamant. Ausgangsmaterial für die Herstellung von Rado High-Tech Keramik ist hochfeines Zirkonoxid- oder Titankarbid-Pulver, welches dann in Form gepresst und gesintert wird. Den typischen Glanz erhält High-Tech Keramik durch das abschliessende Polieren mit Diamantstaub.





Rado ’V10K’/High-Tech Diamant

Pioniergeist ist die treibende Kraft von Rado. Mit Pioniergeist hat Rado vor vierzig Jahren die erste kratzfeste Uhr der Welt geschaffen. Und eine extra grosse Portion Pioniergeist war erneut im Spiel als Rado quasi den Griff nach den Sternen gewagt hat. So hart wie der echte Diamant; auf diese äusserst anspruchsvolle und Respekt erheischende Höhe hatten die Rado Ingenieure die Messlatte gesetzt.

Nach mehrjähriger Forschungsarbeit gelang es den Rado Ingenieuren in den 90er Jahren, mittels hochtechnischer Verfahren Kohlenstoff in nanokristalline Diamanten umzuwandeln. Dadurch wurde es möglich, eine homogene Schicht aus 100% künstlich hergestelltem Diamant auf die formbildenden Hartmetall-Komponenten des Uhrengehäuses abzuscheiden. Das Resultat ist ein technologischer Quantensprung: absolute Härte und diamantene             Unvergänglichkeit der Rado ’V10K’.

Mit Mut und Engagement setzt Rado auch heute auf die nahtlose Verbindung von Tech-nologie, Funktionalität, Schönheit und Design, um Uhren für die Ewigkeit zu schaffen. Unbeirrbar begibt sich Rado dazu immer wieder auf den Weg zu neuen Ufern, erfindet neue Materialien und schafft aussergewöhnliche neue Uhrendesigns. Die Kraft der Marke beruht auf Forschung und Innovation, Wagemut und Intuition. Tief in diesem Erbe verwurzelt und der Leistung aus Tradition verpflichtet, richtet Rado den Blick auf die Zukunft.

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